Wanderung durch das Rila-Gebirge in Bulgarien

Wer Bulgarien hört, denkt sicherlich sofort an den Sonnen- oder Goldstrand beziehungsweise an Schrottsammler, die täglich mit älteren Transportern durch unsere Straßen fahren. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle ein paar Eindrücke eines anderen Bulgarien vermitteln – ein Bulgarien mit spektakulärer Natur und herrlichen Eindrücken – ein Bulgarien, das zum Wandern und Verweilen einlädt.

Im Westen Bulgariens gibt es drei wichtige Gebirge, die sich von Sofia im Norden bis an die griechische Grenze erstrecken. Direkt vor den Toren der bulgarischen Hauptstadt befindet sich das Vitosha-Gebirge, es schließt sich das Rila-Gebirge an und im Süden folgt das Pirin-Gebirge. Wer eine ganze Woche Zeit hat, sollte mit dem Rila beginnen. Hier kann man ideal von Hütte zu Hütte wandern und so die unterschiedlichen Landschaftsbilder sowie die bulgarische Gastfreundschaft intensiv kennenlernen.

Unser Ausgangspunkt für die hier vorgestellte Wanderung ist Borovets am Fuße des Rilas. Wer mit dem Flugzeug nach Sofia fliegt, kann einen vorbestellten Transport in Anspruch nehmen oder zunächst in die Hauptstadt fahren und von dort mit dem Zug bis Kostenets und weiter mit dem Bus nach Borovets fahren. Je nach Uhrzeit gibt es aber auch direkte Busse vom Hauptbusbahnhof, der sich unmittelbarer Nähe des Bahnhofs befindet (Infos unter www.sofia-airport.bg und www.sofia-airport-transfer.com).

Unsere Gruppe übernachtet im Hotel Rila in Borovets zum Preis von unschlagbaren 15,- € pro Person. Alleine das umfangreiche Frühstück ist diesen Preis wert und wir können den leichten sozialistischen Charme des Hotels genießen.

Am nächsten Tag beginnt die Wanderung. In etwa 4 ½ Stunden gelangt man zur Mussala-Hütte. Der Weg ist breit und führt durch den Wald. Einige Passagen sind aber recht steil und bringen meine Wanderer zum Schwitzen. An einem Abzweig führt ein Pfad rechts nach oben zur Jastrabets-Hütte. Mit schweren Rucksäcken ist dies jedoch nicht zu empfehlen, da der Weg offensichtlich nicht gepflegt wird und die Latschenkiefern den Pfad bereits wieder in ihrem Griff haben. Wer auf den Jastrebets möchte, sollte noch etwas geradeaus gehen und danach eine der Skipisten für den Aufstieg wählen. Oben auf dem Gipfel gibt es zahlreiche Restaurants und bei gutem Wetter hat man einen schönen Blick zum Mussala, der mit 2.925 Meter höchsten Berg der Balkanhalbinsel und auch höchsten Berg zwischen Alpen und Kaukasus. Vom Jastrebets kann man in einer guten Stunde in nahezu gleicher Höhe zur Mussala-Hütte hinüberlaufen. Vor allem am Wochenende ist hier richtig viel los und Karawanen von Touristen bevölkern das Gebiet.

Wir haben an diesem Tag Glück im Unglück. Die Mussala-Hütte ist bereits ausgebucht und es gibt keine Übernachtungsplätze mehr. Wir werden trotzdem nicht weggeschickt, sondern dürfen in einem Notlager in der noch nicht fertigen neuen Hütte schlafen.

 

Unser Hotel in Borovets

Unser Hotel in Borovets

Am Jastrebets-Gipfel mit Blick auf den Mussala

Am Jastrebets-Gipfel mit Blick auf den Mussala

Die noch nicht fertige Mussala 2 - Hütte - unsere Übernachtungsstätte

Die noch nicht fertige Mussala 2 – Hütte – unsere Übernachtungsstätte

Unser Notlager in der noch lange nicht fertigen Mussala 2 - Hütte

Unser Notlager in der noch lange nicht fertigen Mussala 2 – Hütte

Trotz des beengten Raums und einen Tritt ins Gesicht habe ich gut geschlafen. Das Wetter ist fantastisch und für die Überschreitung des höchsten Bergs mehr als ideal. Von unserer Hütte steigen wir in südwestliche Richtung über einen guten Steig bergauf. Die 500 Höhenmeter Aufstieg sind in etwa 2 ½ Stunden zu meistern. Obwohl der Mussala sehr bedrohlich wirkt, ist der Weg ohne größere Schwierigkeiten zu meisten. Die Aussichten sind traumhaft. In der Wetterstation auf dem Gipfel gibt es heißen Tee und Schokoriegel zu kaufen.

Die Südhänge des Mussalas sind völlig anders. Keine Spur mehr von scharfen Felsformationen. Unser Weg führt über steile Wiesenhänge weiter. Wir halten uns auf dem Hauptkamm und laufen in einem ständigen Auf und Ab weiter in südliche Richtung. Mittlerweile haben sich dicke Wolken gebildet. Es bleibt aber trocken. Nach etwa 7 Stunden Gesamtgehzeit erreichen wir einen Abzweig, der uns auf blauer Markierung in etwa 30 Minuten zur Granchar-Hütte bringt.

Die Granchar-Hütte befindet sich auf 2.187 Metern am Ende eines romantischen Tals und direkt neben einem Bergsee. Für den Hüttenwirt ist das Überleben hier oben extrem schwierig. Um die Reservierungen für Übernachtung zu erhalten, muss er zwei Mal täglich zu festgelegten Zeiten an eine etwa einen Kilometer von der Hütte entfernte Stelle gehen. Dort hat er Mobilfunkempfang und kann mit seiner Tochter im Tal telefonieren. Im Herbst 2012 haben Unbekannte die komplette Stromversorgung der Hütte gestohlen und sogar eine kleine Turbine am Bach abgebaut. Der Wirt gibt aber nicht auf und hat sich mit einem kleinen Solarpanel ausgeholfen. So gibt es wenigsten etwas Strom, um die Räume mit wenig Licht im Dunkel der Nacht zu erhellen. Dem Service tut das aber alles keinen Abbruch. Das Wirtspaar ist sehr freundlich und bietet leckere Speisen an. Empfehlenswert sind die Bohnensuppe, die selbst gemachten Kjufte und der Hauswein.

Die aktuelle Mussala-Hütte

Die aktuelle Mussala-Hütte

Blumen

Blumen

Aufstiegsweg zum höchsten Berg Bulgariens - der Mussala

Aufstiegsweg zum höchsten Berg Bulgariens – der Mussala ….. ….. …..

Blick zurück zur Mussala-Hütte und unserem Startort Borovets

Blick zurück zur Mussala-Hütte und unserem Startort Borovets

Der 2.925 Meter hohe Mussala ist erreicht

Der 2.925 Meter hohe Mussala ist erreicht …… ….. ….. ….. …… …… ….. …..

Auf der Kammwanderung vom Mussala zur Granchar-Hütte

Auf der Kammwanderung vom Mussala zur Granchar-Hütte

Unser Etappenziel: Die Granchar-Hütte

Unser Etappenziel: Die Granchar-Hütte

Den Abend lassen wir mit Rotwein ausklingen

Den Abend lassen wir mit Rotwein ausklingen

 

Dass man auch mit sehr wenig Geld herrliche Erlebnisse in Natur erleben kann, zeigt mir am nächsten Morgen ein Bulgare mit seinem Sohn. Sie sind bereits um 3 Uhr in der Nacht von Yakoruda zur Granchar-Hütte aufgestiegen und wollen noch über den Mussala bis nach Borovets laufen. Dort werden sie abgeholt. Der Bulgare erklärt mir, dass sie kein Geld zum Übernachten auf der Hütte haben und so einfach die komplette Tour an einem Tag ablaufen.

Wir steigen gegen 8 Uhr wieder auf den Hauptkamm auf und folgen der Kammlinie in ständigem Auf und Ab weiter in Richtung Süden. Wir treffen auf viele Gruppen von Beerensammlern. Sie sind in dieser Gegend unterwegs und suchen Heidelbeeren. Die Beeren verkaufen sie in Yakoruda auf dem Markt und sichern sich so eine schmale Einkunft. Es sind sehr liebenswürdige Menschen, die mit schlechtem Schuhwerk in den Bergen unterwegs sind, um sich ihren Lebensunterhalt zu sichern.

Nach einer Weile werden die Grashügel etwas breiter und flacher. Wir genießen Aussichten auf das gesamte Gebirge – der Mussala befindet sich in deutlicher Entfernung hinter uns und in westlicher Richtung nähern sich die wilden Felsgipfel, die morgen erreicht werden.

Wer noch Lust auf einen Gipfel hat, kann am Abzweig zur Hütte Macedonia auf den Kanarata aufsteigen. Der Pfad zweigt schnell vom markierten Weg ab und ist mittels Steinmännchen bis ganz nach oben markiert. Im steinigen Gelände findet der Wanderer so schnell die optimale Route. Vom Kanarata genießt man einen fantastischen Panoramablick. Im Tal liegt bereits die Ribni-Ezera-Hütte – unser heutiges Tagesziel.

Der Weg zur Hütte führt an den nordöstlichen Flanken des Kanarata vorbei. In diesem Teil des Weges gibt es wohl die meisten Bergblumen, die immer wieder zum Fotografieren einladen. Es geht steil bergab und nach 30 Minuten ist die Hütte erreicht. Sie wirkt von außen eher ungepflegt und abstoßend. Es ist die einzige Hütte, wo eine warme Dusche angeboten wird.

Wo wandern wir hin? Zur Ribni Esera Hütte!

Wo wandern wir hin? Zur Ribni Esera Hütte!

Beernsammler bei der Arbeit

Beernsammler bei der Arbeit

Stausee "Beli Iskar" und der Mussala

Stausee “Beli Iskar” und der Mussala

Blick über die Hochebene des Rila-Gebirges

Blick über die Hochebene des Rila-Gebirges

Wir wandern und wandern und wandern ...

Wir wandern und wandern und wandern …

Hier leben auch Pferde

Hier leben auch Pferde

Der Aufstieg zum Kanarata-Gipfel lohnt wegen der Aussicht

Der Aufstieg zum Kanarata-Gipfel lohnt wegen der Aussicht ….. ….. ……

Ich genieße die unbändige Aussicht auf nahezu alle Rilaberge

Ich genieße die unbändige Aussicht auf nahezu alle Rilaberge

Blume

Blume

Die Ribni Esera - Hütte (dt. Fischseehütte)

Die Ribni Esera – Hütte (dt. Fischseehütte)

 

Heute steht eine besondere Etappe auf dem Programm. Von den Grashügeln des Rilas führt uns der anstrengende Weg an den wohl wildesten Bergen des Gebirges vorbei. Von der Ribni-Ezera-Hütte führt der Weg zunächst leicht bergab. An einer Wegkreuzung kann man in etwa 4 Stunden zum Rila-Kloster absteigen oder aber steil bergauf in ein anderes Tal laufen. Dort wollen wir hin. Im Nachbartal steht eine kleine Notunterkunft aus Holz. Wir rasten hier auf einer grünen Wiese und können dabei beobachten, wie sich die Wolken zusammenziehen.

Im Aufstieg zur nächsten Kammhöhe setzt Regen ein und so sind die spektakulären Berge nur noch zu erahnen und später gar nicht mehr zu sehen. Ein kleiner Wegabschnitt ist mit Drahtseilen versichert und bei Feuchtigkeit ist hier höchste Vorsicht geboten. Nochmals kommt die Gruppe an eine Notunterkunft aus Stein, die bei der schlechten Witterung zu einem Rasthaus umfunktioniert wird. Nach einer kleinen Stärkung aus dem Rucksack geht es nochmals über einen kleinen Pass in das Maljovitsa-Tal hinein.

Der Abstieg ist äußerst steil und einige Passagen sind doch etwas unbequem zu gehen. Nach etwa 10 Stunden ist es geschafft. Der Regen hat aufgehört, als die Gruppe die Maljovitsa-Hütte erreicht. Es ist die schönste Hütte auf unserer Tour und auch mit Abstand die bequemste. Es gibt gute Verpflegung und auch zum ersten Mal wieder brauchbare Toiletten im inneren der Unterkunft.

Wir wandern in den westlichen Bereich des Rila-Gebirges

Wir wandern in den westlichen Bereich des Rila-Gebirges …… ….. ….. …..

Die Gruppe verliert sich zwischen den mächtigen Felsblöcken

Die Gruppe verliert sich zwischen den mächtigen Felsblöcken

Eine Notunterkunft am Wegesrand

Eine Notunterkunft am Wegesrand

Es regnet im spektakulärsten Teil des Gebirges

Es regnet im spektakulärsten Teil des Gebirges

Da das Wetter nicht so gut ist, entschließen wir uns einen Tag Pause einzulegen. Nach der anstrengenden Etappe von gestern sind alle sehr froh darüber. Jeder darf das machen, worauf er Lust hat. Sie es Lesen, Essen, Trinken oder einfach nur die versteckten Geocaches im Tal suchen.

Besonders sehenswert ist der Jeep, den die Wirtsleute zum Heranbringen der Lebensmittel nutzen. Im Detail wird klar, dass hier scheinbar moderne Technik von Audi und VW versteckt ist ;-).

Abends reist die Wolkendecke auf und gibt Ausblicke ins Vitosha-Gebirge frei. Dort türmen sich mächtige Gewitterwolken, die sich in spektakulären Blitzen entladen. Ein atemberaubendes Schauspiel der Natur.

Wir legen auf der Maljovitsa-Hütte einen Tag Pause ein

Wir legen auf der Maljovitsa-Hütte einen Tag Pause ein

Ein etwas anderes Hinweisschild auf die Toiletten der Hütte

Ein etwas anderes Hinweisschild auf die Toiletten der Hütte

Der Jeep des Hüttenwirts

Der Jeep des Hüttenwirts

Man muss auf die kleinen Details achten!

Man muss auf die kleinen Details achten!

Es gibt leckere Kebapche

Es gibt leckere Kebapche …… ….. ….. ….. ….. …… ….. ….. …… …… ……. …….

Das typische Essen eines bulgarischen Wanderers: Kebapche, Bier und Schnaps

Das typische Essen eines bulgarischen Wanderers: Kebapche, Bier und Schnaps

Der Tag beginnt mit blauem Himmel. Es ist noch angenehm frisch, als wir das Tal hinaufsteigen. Die Nordwand der Maljovitsa scheint unbezwingbar. Unser Weg führt an einem symbolischen Bergsteigerfriedhof vorbei und zweigt danach nach rechts ab. Schnell und zügig geht es aufwärts. Wir laufen an einem romantischen Bergsee vorbei und können die wilden Felszacken der Berge auf der gegenüberliegenden Seite des Tals bewundern. Als der Kamm erreicht ist, bieten sich auch Ausblicke ins Nachbartal. Dort liegt das weltbekannte Rila-Kloster. In der Ferne hebt sich das Pirin-Gebirge vom Horizont ab.

Ein kleiner Abstecher führt die Gruppe in 5 Minuten auf den Gipfel der Maljovitsa. Von der Südseite ist es nur ein unspektakulärer Grasberg. Die Aussichten nach Norden sind wegen der Felsabbrüche äußert sehenswert. Wir laufen in einem ständigen Auf und Ab einen großen Bogen zum Berg gegenüber. Dort angekommen ist erstmals das Tagesziel zu sehen – die berühmten 7-Seen des Rila-Gebirges mit der gleichnamigen Hütte. Da es sich um die Hauptsehenswürdigkeit des Gebirges handelt, ist es hier dementsprechend touristisch überlaufen.

Auf der Hütte geht es trotzdem ruhig zu. Es ist alles sehr, sehr einfach und in den Betten fühlt sich auch der eine oder andere Floh sehr wohl. Die Wolken, die sich über den Tag gebildet habe, sehen mittlerweile bedrohlich aus. Es bleibt aber trocken.

Blick auf die Maljovitsa - unser Berg des Tages

Blick auf die Maljovitsa – unser Berg des Tages ….. ….. ….. …… …….

Gedenktafeln für verstorbene Bergsteiger am symbolischen Friedhof

Gedenktafeln für verstorbene Bergsteiger am symbolischen Friedhof

Blick zurück ins Maljovitsa-Tal

Blick zurück ins Maljovitsa-Tal

Ein verträumter Bergsee im Aufstieg zum Gipfel

Ein verträumter Bergsee im Aufstieg zum Gipfel

Auf der Maljovitsa

Auf der Maljovitsa

Blume

Blume

Die berühmten 7 Seen des Rila-Gebirges

Die berühmten 7 Seen des Rila-Gebirges

Dieser Berg lädt zum Klettern ein

Dieser Berg lädt zum Klettern ein

Unser Tagesziel: Die etwas heruntergekommene 7-Seen-Hütte

Unser Tagesziel: Die etwas heruntergekommene 7-Seen-Hütte

Ein hausgemachter Schnaps zum Preis von 50 Cent darf nicht fehlen

Ein hausgemachter Schnaps zum Preis von 50 Cent darf nicht fehlen

Die letzte Wanderetappe steht auf dem Programm. Draußen herrscht dichter Nebel, der sich auch während des Frühstücks nicht auflösen will. Die Hüttenwirtin gibt uns mit auf den Weg, dass wir vorsichtig sein und aufpassen sollen. So laufen wir bei dickem Nebel wieder nach oben auf den letzten Berg von gestern. Die Sichtweite beträgt selten mehr als 20 Meter. Oben angekommen schaut erstmals die Sonne durch die Wolken.

Nach und nach löst sich der Nebel komplett auf. Wir steigen in ein Seitental ab, das uns direkt zum großen Haupttal führt. Langsam aber sicher verlieren wir an Höhe. Kurz vor dem Wald streift der Weg einen kleinen Unterschlupf, der im Sommer von den Bergbauern genutzt wird. Hier oben in vollkommener Einsamkeit zu leben erfordert sicher viel Kraft. Im Abstieg mischt sich eine Schafherde in unsere Gruppe. Die Hütehunde sind davon überhaupt nicht begeistert. Gegen Mittag ist der Wald erreicht und auf einem schmalen Pfad geht es ziemlich steil in Richtung Rila-Kloster bergab.

Das Rila-Kloster wurde im 10. Jahrhundert gegründet und nach und nach ausgebaut. Im Winter 1832/1833 brannte das Kloster mit Ausnahme des Turms und der Kapelle völlig aus. Zwischen 1834 und 1837 wurde die Anlage in ihrer heutigen Form aufgebaut. Das Kloster wurde in die Liste der Weltkulturerben der UNESCO aufgenommen und ist sicherlich die bekannteste Sehenswürdigkeit des Landes. Mit etwas Glück kann man im Kloster auch übernachten. In der Hauptsaison sollte man sich aber frühzeitig ein Bett reservieren.

Während sich die Gruppe in ein Restaurant setzt, nutze ich die Zeit, um eine Unterkunft zu suchen. Alles ist ausgebucht. Trotzdem findet sich noch eine gute Lösung. Ich frage einen Polizisten. Der kennt ein gutes Hotel und reserviert telefonisch für uns. Wir müssen nochmals gute 6 Kilometer auf der Asphaltstraße zur Unterkunft laufen.

Heute starten wir im dichten Nebel, der sich nur langsam auflöst

Heute starten wir im dichten Nebel, der sich nur langsam auflöst

Ein Stein, der uns den Weg zeigt

Ein Stein, der uns den Weg zeigt ….. ….. ….. ….. ….. ….. ……

Ein ärmlicher Sommersitz eines Bergbauern

Ein ärmlicher Sommersitz eines Bergbauern

Im Abstieg geraten wir in eine Schafherde

Im Abstieg geraten wir in eine Schafherde

Wieder im Tal: Eine Stärkung am Rila-Kloster - 1 Liter Bier kostet 2,- €

Wieder im Tal: Eine Stärkung am Rila-Kloster – 1 Liter Bier kostet 2,- €

Das Rila-Kloster zählt wohl den den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens

Das Rila-Kloster zählt wohl den den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens

Herrliche Deckenmalereien

Herrliche Deckenmalereien

Fantastische Wandmalereien

Fantastische Wandmalereien

Im Innenhof

Im Innenhof

Aussichten auf den kommenden Winter

Aussichten auf den kommenden Winter

Der Bus fährt erst nachmittags ab und so haben wir noch ausreichend Gelegenheit, um das Rila-Kloster zu besichtigen. Am Kloster ist heute einiges los. Ein Gottesdienst wird abgehalten und neben Bulgariens Präsidenten sind auch der König und das Oberhaupt der orthodoxen Kirche anwesend.

Um 14.00 Uhr bringt uns der Linienbus über Dupnitsa nach Sofia zurück. Dort schauen wir uns ausgiebig die Stadt an und besuchen auch mein Lieblingsrestaurant „Pod Lipite“ (www.podlipitebg.com), was auf Deutsch „Unter den Linden“ heißt. Eine wohl für alle Teilnehmer unvergessliche Wanderwoche in Bulgarien geht zu Ende.

Das Kirchlein der Hl. "Petka" und im Hintergrund das Parlament

Das Kirchlein der Hl. “Petka” und im Hintergrund das Parlament

Die Banyabashi-Moschee

Die Banyabashi-Moschee …… ….. …… ……. ……. …… ….. …… ……

Rückansicht des Parlaments

Rückansicht des Parlaments

Hotel Bulgaria

Hotel Bulgaria

Die Alexander-Nevski-Kathedrale

Die Alexander-Nevski-Kathedrale

Die Alexander-Nevski-Kathedrale

Die Alexander-Nevski-Kathedrale

Das Ivan-Vazov-Theater

Das Ivan-Vazov-Theater

Die Sedmochislenitsi-Kirche

Die Sedmochislenitsi-Kirche

Abschied im Restaurant "Unter den Linden"

Abschied im Restaurant “Unter den Linden” …… ….. …… …… …..

Ein leckerer Fleischspieß stärkt nach der anstrengenden Tour

Ein leckerer Fleischspieß stärkt nach der anstrengenden Tour

Panoramablick vom 2.691 Meter hohen Kanarata auf das Rila-Gebirge mit der Ribni-Esera-Hütte

Panoramablick vom 2.691 Meter hohen Kanarata auf das Rila-Gebirge mit der Ribni-Esera-Hütte