Kuba Teil 4 – Im Westen der Insel

Mit dem Mietwagen wollten wir in diesem Jahr auch den westlichsten Teil der Karibikinsel erkunden. Es ging nach Sandino, wo die Großmutter meiner Frau lebt. Von Havanna folgten wir zunächst der Autobahn bis Pinar del Rio. Die letzten 70 Kilometer führten uns über belebte Landstraßen.

Sandino selbst wirkt auf den Besucher wie eine trostlose Stadt. Es gibt hier weder Sehenswürdigkeiten noch sonstige Dinge, die den normalen Touristen interessieren könnten. Wer hier jedoch Familie hat, kann bestens in den Alltag der kubanischen Bevölkerung eintauchen. Wo sonst gibt es Leute zu sehen, die mit halben Schweinen auf dem Rücken über die Straße laufen und dieses im Vorgarten geschickt zerlegen. Der Kontakt zur örtlichen Bevölkerung ist immer wieder spannend. Man spricht über Probleme, bekommt Geschichten erzählt oder lernt einfache Tricks kennen, die auch einem Europäer nützlich sein können. Es sind genau die Dinge, die eine Reise mit unvergessenen Erlebnissen von einem herkömmlichen Strandurlaub in der Karibik unterscheiden.

Touristisch interessant wird es erst wieder 50 Kilometer weiter westlich. Die Zivilisation endet am Strand von Maria la Gorda, einem großen Tauchrevier mit angeschlossener Hotelanlage. In der näheren Umgebung gibt es tatsächlich noch einsame und menschenleere Strände.

Besonders sehenswert ist auch die Halbinsel Guanahabibes mit dem Kap San Antonio (der westlichste Punkt der Insel). Ausgebildete Ornithologen bieten Ausflüge in unberührte Natur an, um interessante Vögel und andere seltene Tiere zu beobachten. Aus zeitlichen Gründen haben wir es dieses Mal leider nicht geschafft. Bei meinem nächsten Besuch in Kuba wird hierüber ein Bericht folgen.

Mit meiner Familie in Sandino

Ein kühle Erfrischung

Carlos beim Zerlegen einer Sau

Hibiskus vor dem Plattenbau

Am Strand von Maria la Gorda

Nahaufnahme am Strand

So sehen kubanische Kühe aus

Abendstimmung in La Fé

 

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