Spišský hrad oder die Zipser Burg

Die Zipser Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und zählt zu den größten Burganlagen Europas. Die Festung thront auf einem 200 Meter hohen Kalkfelsen. Aufgrund dieser günstigen Lage hat die Anlage auch im 14. Jahrhundert den Angriffen der Mongolen getrotzt. Danach wurde sie regelmäßig erweitert, bis sie die heutige Größe von guten 41.000 m² erhielt.

In den Jahren 1710 und 1780 kam es zu folgenschweren Bränden auf der Burg, die danach aufgrund dieser unglücklichen Vorkommnisse verlassen wurde. Im Jahr 1961 erklärte man die Zipser Burg zum nationalen Kulturdenkmal und 1993 wurde die Festung von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Heute sind in den Innenräumen noch einige interessante Exponate aus der vergangenen Zeit zu sehen. Vom Burgturm kann man den herrlichen Ausblick auf das Zipser Land genießen. Leider gibt es auf dem höchsten Punkt der Burg eine Kolonie von fliegenden Ameisen, die zumindest mir und meiner Gruppe die schöne Aussicht durch ihre lästigen Attacken verdarben. Etwas weiter unterhalb des Turms ist der Blick die Region aber auch sehr sehenswert. In westlicher Richtung befindet sich am Fuße des Bergs die kleine Stadt Spišské Podhradie. Hier empfehle ich den Besuch der Martinskathedrale (erbaut im 13. Jahrhundert), die bei den meisten unter der Bezeichnung „Zipser Kapitel“ bekannt sein dürfte.

Wen die Geschichte der Zipser Burg interessiert, findet weiterführende Informationen unter der Internetseite www.spisskyhrad.sk/de (nicht erschrecken, die Seite scheint zuerst nicht aufzugehen – nach wenigen Sekunden wird man aber auf die deutsche Webpräsenz der Burg weitergeleitet).

Spaziergang durch den Burggarten

Blick auf das große Burgareal

Die rekonstruierte Küche

Ein alter Kampfanzug

Die Zipser Burg

Die Zipser Burg mit Spisske Podhradie

 

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