03.04.2011 – Letzte Etappe nach Osorno

Chile wollte mir heute nochmals eine nette Abschlussetappe mit gutem Wetter schenken. So kam es, dass der Himmel etwa eine Stunde vor meiner Abfahrt aufriss und alle verbleibenden Wolken zunächst abzogen. Hoch über Puerto Octay hatte ich einen traumhaften Blick auf den See und den Vulkan Osorno. Es war herrlich. Später bewölkte sich es zwar, aber dennoch wurde die letzte Etappe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa über 20 Kilometer pro Stunde (schnellste Etappe der gesamten Reise) zurückgelegt. Von der Landschaft erinnerte wieder alles mehr an Deutschland, als an Chile und es gab beinahe keine Berge. Bereits am frühen Nachmittag erreichte ich Osorno – eine recht glanzlose Metropole mit etwa 140.000 Einwohnern.

Das besondere Highlight des Tages war das Wiedersehen mit Nina aus Wuppertal. Sie verbringt hier einige Tage bei ihrem chilenischen Freund Yerko und erholt sich ebenfalls von den recht anstrengenden Etappen. Gemeinsam besichtigten wir die deutsche Feuerwache der Stadt.

Morgen habe ich nochmals einen Tag zum Entspannen. Gegen Abend geht es mit dem Bus in einer 12-stündigen Fahrt nach Santiago. Dort werde ich Christian und Reinhold (die Motorradfahrer) und Holger (aus Flörsheim-Wicker) treffen und natürlich Verpackungsmaterial für mein Fahrrad besorgen.

Das Hotel Haase in Puerto Octay

Das Hotel verbreitet den Charme vergangener Jahrzehnte

 

Der Osorno thront erhaben über den Weideflächen

Der Plaza de Armas in Osorno

 

Wiedersehen mit Nina

Gemeinsames Abendessen mit den Feuerwehrmännern

 

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