27.03.2011 – Schönes Wetter und schöne Landschaften – so kann es bleiben

Ich könnte jeden Tag mit demselben Satz beginnen: Über Nacht regnete es mal wieder und unsere Zelte waren mittlerweile noch ein bisschen feuchter, als gestern nach den kräftigen Niederschlägen (es war aber auch tatsächlich so und ich lüge wirklich nicht).

Es war, wie es war und so packten wir alles nass ein und starten in den noch bewölkten Tag. Nach einem kleinen Anstieg verbesserte sich das Gelände und auch das Wetter. Die Anstiege wurden weniger und die Sonne übernahm die Oberhand. Die herrliche Landschaft lud unentwegt zum Fotografieren ein. Die schönsten Bilder bleiben auch heute meinem Vortrag vorbehalten (bitte nicht böse sein ;-) – jeder ist aber bereits heute herzlich eingeladen).

An einer kleinen Tankstelle erfolgte eine kräftige Stärkung mit belegten Brötchen und Schokolade. Danach nahmen wir die letzten Kilometer nach Bariloche in Angriff, die sich richtig angenehm radeln ließen. Bariloche war eine riesige Stadt, wie ich sie seit Punta Arenas nicht mehr gesehen hatte. Es gab unzählige Einkaufsstraßen mit Geschäften aller Art und an jeder Ecke wurde selbst gemachte Schokolade verkauft. Unverschämt fand ich allerding, dass man als Argentinier die Schokolade in einigen Geschäften günstiger kaufen konnte (dies wurde mittels Plakaten offensiv beworben).

Die Temperaturen hatten sich prächtig erholt und gegen Nachmittag kletterte das Thermometer seit Wochen wieder über die 20-Grad-Marke. Es war ein herrliches Gefühl auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Die Tour hatte mir ja bereits gezeigt, dass es nicht immer so schön laufen muss. Aus diesem Grund entschied sich Juan und ich dafür, dass wir auch morgen das gute Wetter nutzen wollen und eine kleine Runde in der Umgebung mit dem Rad „ohne Gepäck“ fahren werden.

So sah es heute morgen aus

Juan auf der Strecke

 

Mein Rad pausiert am Straßenrand

So fühlt man sich bei schönem Wetter

 

Im Zentrum von Bariloche

Am Ufer des Lago Nahuel Huapi

 

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