25.03.2011 – Mit Jan und Juan nach El Bolson

Das Wetter war leider nicht ganz so herrlich, wie am gestrigen Tag. Trotzdem war es zum Radeln optimal. Als ich um 9.15 Uhr Cholila verließ, hatten noch alle Geschäfte geschlossen und es herrschte eine wahnsinnige Ruhe. Grund hierfür dürfte der gestrige Feiertag gewesen sein. Da es ein Donnerstag war, erklärte man den Freitag einfach zum Brückentag und die meisten Geschäfte sind daher bis Montag geschlossen. Die Argentinier können so ein langes Wochenende genießen, ohne Urlaub zu nehmen. Deutschland könnte hiervon sicherlich noch einiges lernen. Oder? Ich fand es zumindest eine tolle Lösung für das arbeitende Volk.

Im Laufe des Vormittags schloss auch Jan zu mir auf. Ihn hatte ich zuletzt in Manihuales auf der Carretera Austral gesehen. Vom chilenischen Grenzpolizisten sowie von Oliver und Sabine (die deutschen Camper) wusste ich aber, dass er in meiner Nähe war. Es gab eine ganze Menge Informationen auszutauschen und zusammen fuhren wir bis El Bolson. Gegen Mittag setzten leichte Schauer ein, die uns bis zum Etappenziel begleiteten. Unterwegs trafen wir auch auf Juan aus Spanien, der momentan nach Alaska unterwegs ist. Gemeinsam bestritten wir die letzten Kilometer zu dritt und bauten unsere Zelte auf dem Campingplatz in El Bolson auf. Die Wege werden sich aber bereits morgen wieder trennen, da bei mir eine zweitägige Bergtour auf dem Programm steht und die anderen beiden weiter nach Bariloche fahren wollen.

Jan hat auf mich aufgeschlossen

Während der Mittagspause treffen wir auf Juan aus Spanien

 

Ein passendes Verkehrszeichen

Ein "Riesenschnabler" im Vorgarten

 

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