23.03.2011 – Neue Aufgaben sind zu lösen – Heute: Defekt an der Schaltung

Wie eigentlich jeden Tag fiel auch heute wieder reichlich Niederschlag. Es ließ auch erst nach etwa 2 Stunden nach, als es langsam auf Futaleufu zuging. Das war zwar sehr gut, schlecht war aber, dass ich jetzt einen sehr ernsten Defekt an meiner Schaltung hatte. Die Getriebenabe gab heftigste Geräusche von sich und das Knacken machte richtig Angst. Was wollte man aber in so einer Situation machen. Es gab ja weit und breit nichts und so fuhr ich einfach weiter.

Mit jedem Meter in Richtung Argentinien wurde es tatsächlich sonniger und die Geräusche an der Schaltung nahmen in gleichem Maße zu. Der Grenzübertritt war binnen weniger Minuten erledigt. Wie der chilenische Grenzpolizist mir mitteilte, passierte auch Jan ein paar Stunden vorher die Grenze. Jetzt folgte wieder die typische argentinische Piste: Viele Schlaglöcher, Wellblech, lose Steine – der geübte Radfahrer musste vollste Aufmerksamkeit walten lassen, um nicht zu stürzen.

Am Abend erreichte ich Trevelin. Auf der Suche nach einer preiswerten Unterkunft kam ich auch an einem Fahrradladen vorbei. Der Besitzer kümmerte sich rührend um mein Rad und ich ging in dieser Zeit in der Stadt spazieren und traf zufällig auch wieder die Camper Oliver und Sabine. Zusammen mit einem argentinischen Ehepaar verbrachten wir den Abend. Die größte Freude machte mir aber heute der Radmechaniker. Er reparierte ein paar Kleinigkeiten, sodass das Fahrrad jetzt wieder gut fährt und die Reise weiter gehen kann.

Für morgen ist übrigens in Argentinien kein Regen ;-) gemeldet.

Erste Wetterbesserung in Sicht

Kurz vor Futaleufu kam die Sonne heraus

 

Man beachte den wilden Apfelbaum in der Bildmitte - sehr schmackhafte Früchte

So eine Dämmerungserscheinung hatte ich lange nicht mehr zu sehen bekommen

 

Das Team vom Radladen in Trevelin

Ein ungewöhnlicher Radparkplatz

 

Ein Gedanke zu „23.03.2011 – Neue Aufgaben sind zu lösen – Heute: Defekt an der Schaltung

  1. Wolfgang

    Hallo Martin,
    jetzt kann es nur noch besser werden!!!!!
    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du diese Wahnsinnstour gut zu Ende bringst
    und gesund wieder nach Hause kommst.

    Grüße aus Spanien

    Wolfgang

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