20.02.2011 – Zurück nach Puerto Natales

Leider hatte Michael noch immer Probleme mit seinem Knöchel und so entschieden wir uns, die Wanderung bereits vorzeitig zu beenden und zum Pehoe-See abzusteigen. Nach einem fantastischen Sonnenaufgang ging es zunächst an einem riesigen See vorbei. Immer wieder öffneten sich neue atemberaubende Ausblicke auf die Berge. Der schneebedeckte Teil des Gebirges lag jetzt zum Greifen nah und immer wieder konnte man das Grollen der Gletscherlawinen hören, die vom höchsten Punkt des Massivs nach unten stürzten. Vom Pehoe-See fuhren wir mit einem Katamaran zu einer Bushaltestelle. Nach kurzem Umsteigen konnte wir die Rückfahrt nach Puerto Natales antreten.

Nach der Ankunft im Hotel duschten wir uns ausgiebig und nutzten die verbleibende Zeit zum Wäsche waschen. Es war so heiß (24 Grad), dass die Bewohner von Puerto Natales bereits über die Temperaturen klagten und Abkühlung im recht kühlen Wasser des Pazifiks suchten. Wie sollte es anders sein. Kaum waren wir im Hotel setzte auch der Wind wieder ein. Er war wieder da – nicht so stark wie in den vorangegangenen Etappen, aber heute nützte er uns. Die Wäsche wurde durch ihn innerhalb von zwei Stunden trocken.

Die nächste Etappe nach El Calafate werde ich alleine mit dem Fahrrad zurücklegen. Michael wird mit dem Bus fahren und sich Gedanken darüber machen, ob und wie er die Reise fortsetzt. Da es nach El Calafate gute 250 Kilometer sind, wird die nächste Aktualisierung wieder ein paar Tage auf sich warten lassen.

Monduntergang über den eisigen Gipfeln

Martin am Eingang zum Franzosen-Tal

 

Eine Südbuche über dem Pehoe-See

Traumhafter Gipfelblick

 

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