19.02.2011 – Stippvisite bei den “Torres”

Heute machten wir uns bereits um 5.30 Uhr auf, um ein besonderes Spektakel mitzuerleben. Zusammen mit weiteren 100 Leuten (wahrscheinlich der komplette Campingplatz) stiegen wir in absoluter Dunkelheit und nur mit dem Licht unserer Stirnlampen zum Mirador „Las Torres“ auf. Es ist wohl der Platz, wo man die „Torres“ (auf Deutsch die Türme) am besten sehen kann. Kurz vor Sonnenaufgang waren erreichten wir den Aussichtspunkt und konnten den Blick auf die über 2.000 Meter aufragenden Granitfelsen genießen. Leider waren am Himmel noch einige Schleierwolken, sodass uns die flammende Bestrahlung durch die aufgehende Sonne verwehrt blieb. Doch die Geduldigen bekamen doch noch etwas zu sehen. Wie als hätte jemand den Lichtschalter angeschaltet, begannen die Türme von einem auf den anderen Moment in gleißend goldenem Licht zu erstrahlen. Das Warten und Frieren hatte sich also gelohnt. Danach erfolgte der Abstieg zum Zeltlager.

Im weiteren Tagesverlauf wanderten wir über den Höhenweg in Richtung der bekannten „Felsenhörner“. Normalerweise werden die Wanderer hier vom Wind im wahrsten Sinne des Wortes verblasen. Heute war aber alles anders. Bei Sonnenschein und Temperaturen von über 20 Grad war es absolut windstill – unglaublich! Gegen Abend erreichten wir unseren Zeltplatz direkt unterhalb der steilen Felswände und konnten noch eine herrliche Dämmerungserscheinung bewundert. Ein traumhafter Bergtag im Nationalpark „Torres del Paine“ ging zu Ende.

Die "Torres" im schönsten Licht

Das erste Traumziel ist erreicht

 

Rast auf dem Höhenweg

Für uns die schönste Blüte im Nationalpark

 

Absacker-Bierchen vor traumhafter Kulisse

Abendstimmung am Zeltplatz

 

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