17.02.2011 – Endlich in Puerto Natales

Michael wartete bereits in Puerto Natales auf mich. Mir blieb nichts anderes übrig, als nochmals gegen den Wind zu kämpfen. Dies war anfangs gar nicht so einfach, da es eine aufziehende Regenfront zu umfahren galt. Es gelang unter massiven Einsatz von Kräften. Glücklicherweise fehlten nur noch 65 Kilometer, die ich in etwa 5 Stunden zurücklegte. Vom Streckenverlauf und vom Wind gab es nichts Außergewöhnliches zu berichten. Es war im Großen und Ganzen wie in den letzten beiden Tagen.

Ich war richtig stolz, als ich Puerto Natales am Horizont auftauchen sah. Bei der Einfahrt in den Hafen traf ich auch gleich auf Michael, der bereits eine schicke Unterkunft reserviert hatte.

Puerto Natales ist ein kleines Städtchen, das uns beide vom Stil so ein wenig an eine Ortschaft in Alaska erinnerte. Die Stadt liegt am Wasser und hat durch Inseln hindurch einen offenen Zugang zum Pazifik. Sehenswertes gibt es eigentlich nicht. Nur der Ausblick in die rauen und schneebedeckten Felsgipfel hat uns gefallen. Dafür wimmelte es nur so von Touristen, denn der Ort ist Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark „Torres del Paine“. Einige Leute vergleichen das Bergmassiv mit den „Drei Zinnen“ in Italien. Von den Dimensionen sollte man es sich aber so vorstellen, dass die Felswände dreimal höher sind und der Gebirgszug ebenfalls deutlich größer ist. Davon mehr in den nächsten Tagen.

Ein Tor zum Ende der Welt

Blick auf Puerto Natales

 

Unterwegs in Puerto Natales

Ein etwas anderer Mülleimer

 

Ein Angler bei der Arbeit

Interessante Wolkenstimmung in Puerto Natales

 

Ein Gedanke zu „17.02.2011 – Endlich in Puerto Natales

  1. Andrea

    Radfahren bei Gegenwind und karger Kost und Logis ist überhaupt nicht mein Ding. Hut ab vor Eurer Leistung. Wünsche für die weitere Strecke ganz viel Rückenwind und bessere Pisten! Werde die Tour weiterhin von den Thekenplätzen der Frankfurter Gastronomie aus beobachten: Prost!
    Viel Glück weiterhin. Andrea

    p.s. von volker, hab am freitag mit den kollegen gägi de luxe gespielt im gambrinus. danach eintracht frankfurt geschaut. michael wir haben immer noch kein tor geschossen in der rückrunde, sei froh das du unterwegs bist und den s…… nicht sehen musst. 3:0 in Nürnberg verloren.

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