Archiv für den Monat: Juli 2010

Fahrradtour nach Fulda am 24. und 25. Juli 2010

Am letzten Wochenende unternahm ich die erste etwas größere Fahrradtour in diesem Jahr. Von Hattersheim radelte ich über Frankfurt am Main, Offenbach, Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern nach Fulda. Die Strecke verläuft größtenteils über den Hessenradweg R3 und ist perfekt ausgeschildert. Kartenmaterial ist nicht nötig. Meist führt der Weg über Feld- und Wirtschaftswege. Im Bereich von Ortsdurchfahrten und ab Tiefengruben bei Fulda radelt man auf wenig befahrene Nebenstraßen.

Am nächsten Tag fuhr ich die gleiche Strecke bei kräftigem Gegenwind zurück. Nach ziemlich genau 7 Stunden war ich wieder in Hattersheim. Meine erste Testradtour verlief perfekt. Mit dem Fahrrad war ich sehr zufrieden. Die Utopia-Silbermöwe lief spurtreu, ruhig und lässt sich auch bei längeren Etappen angenehm fahren. Auch die Rohloff-Schaltung war ein absoluter Genuss, den ich nicht mehr missen möchte. Schade, dass das Fahrrad mit 28-Zoll-Reifen ausgestattet ist. So ist es für meine Wolga-Radtour im nächsten Jahr nur bedingt geeignet. Bei einem Laufraddefekt ist die Versendung von 28-Zoll-Felgen auf dem Postweg wegen der Übergröße leider nicht möglich.

Daten zur Tour:

24.07.2010: 152,83 Kilometer in 7 Stunden und 26 Minuten (Durchschnittsgeschwindigkeit 20,55 km pro Stunde)

 25.07.2010: 150,2 Kilometer in 6 Stunden und 55 Minuten (Durchschnittsgeschwindigkeit 21,7 km pro Stunde)

Da es sich hierbei um eine Trainingsfahrt auf meist bestem Straßenbelag handelte, sollte man sich von der relativ hohen Durchschnittsgeschwindigkeit nicht blenden lassen. Auf einer großen Radtour bin ich selbstverständlich nicht so schnell unterwegs ;-).

Wanderung auf dem Saar-Hunsrück-Steig im Saarland

Vom 17. bis 18. Juli wanderte eine 10-köpfige Gruppe der Sektion Rüsselsheim des deutschen Alpenvereins auf den ersten beiden Etappen des Saar-Hunsrück-Steigs.

Wir trafen uns um 7.30 Uhr in Rüsselsheim und fuhren in Fahrgemeinschaften zunächst nach Orscholz im Saarland. Das Wetter war zunächst nicht unbedingt so, wie man es sich für eine Wanderung wünschen konnte. Unterwegs gingen heftige Regenschauer und Gewitter nieder, die glücklicherweise mit Erreichen der saarländischen Landesgrenze nachließen. Als wir in Orscholz eintrafen, kam bereits die Sonne heraus. Wir setzten die Autos zu unserer Unterkunft um und starteten um 11.30 Uhr mit unserer Wanderung. Bereits der erste Ausblick auf dem Weg war einfach herrlich. Hoch über Orscholz lag die Saarschleife auf die die Gruppe von oben herabblickte.

Die Saarschleife bei Orscholz

Die Wandergruppe an der Saarschleife

 

Die Wanderung verlief auf stets abwechslungsreichen Pfaden und Wegen zunächst in Richtung Mettlach. Immer wieder boten sich fantastische Ausblicke auf die Saar. In Mettlach verabschiedeten wir uns vom Fluss und stiegen steil hinauf. Über Felder und Wiesen ging es danach ins Tal des Saarhölzbaches und immer entlang der alten Landesgrenze zwischen Saarland und Deutschland, die hier mit alten Grenzsteinen markiert ist. Wir wanderten weiter über Britten zur Girtenmühle in der Nähe von Bergen. Dort übernachtete die Gruppe und erholte sich von den Strapazen des Tages. Immerhin wurden gute 23 Kilometer erlaufen.

Ein sonderbarer Vogel im Mettlacher Park

Abwechslungsreiche Streckenführung über Wiesen und Felder

 

Am anderen Morgen wurden wir bereits frühzeitig von der aufgehenden Sonne geweckt. Nach einem reichhaltigen Frühstück stand der zweite Teil der Wanderung auf dem Programm. Von Bergen verlief der Weg anfangs auf schmalen Pfaden durch den Wald. Immer wieder luden anatomisch geformte Bänke zum Verweilen ein. Später folgten abwechslungsreiche Passagen über Wiesen und an Bachläufen entlang. Als wir eine Kneippanlage erreichten, stand eine ordentliche Mittagsrast auf dem Programm. Der eine oder andere Wanderer erfrischte sich in der Tretanlage oder dem 11 Grad kalten Wasser des Armbeckens.

Beim Wandern

Beim Rasten

 

Nach der Pause wanderten wir am Losheimer Bach entlang in Richtung Stausee. Der Losheimer See ist ein bekanntes Naherholungszentrum im Saarland und bietet neben zahlreichen Hotelanlagen auch einen Campingplatz, eine Liegewiese und ein Schiffsverleih mit Tret- und Segelbooten. Von hier war es nicht mehr weit zu unserem Zielpunkt in Scheiden. Am zweiten Tag wurden etwa 13 Kilometer gewandert. Nach einer Schlussrast im Brauhaus von Losheim ging es gegen 16.00 Uhr wieder zurück in Richtung Rüsselsheim.

Die Wanderung wird voraussichtlich im nächsten Jahr fortgesetzt.