Moder-on-Tour


17. Mai 2012

Eine Wanderung in der Niederen Tatra

Category: Radtour – martin – 09:42

Für den Ostermontag hatten die Meteorologen einen Traumtag vorhergesagt. Ein Blick auf die aktuellen Wettermeldungen im Internet ließen mich etwas daran zweifeln. Auf dem Gipfel Chopok in der Niederen Tatra toste ein Sturm bei Nebel und eisigen 15 Grad unter null.

Trotzdem machten wir uns fertig, um in der Niederen Tatra zu wandern. Mit dem Mietwagen ging es nach Jasná im Demänovska-Tal. Wohin das Auge auch reichte – überall waren Skifahrer zu sehen und die einzigen Wanderer waren meine Frau und ich. Die Liftkarten zum schnelleren Aufstieg waren schnell gekauft und eine moderne Kabinenseilbahn bestiegen. Erst Minuten später bemerkte ich, dass die Seilbahn nicht zu unserem Tagesziel führte und wir wieder umkehren mussten. Wer sich vorher die Schautafeln ansieht, wäre klar im Vorteil ;-) . Mit einem Sessellift ging es in zwei Etappen in die Höhe. Das Wetter hatte sich komplett gebessert. Alle Wolken hatten sich verzogen und die Sonne schien von einem wundervollen Frühlingshimmel. Mit der Höhe nahm auch die Aussicht zu. In der Ferne erstrahlten die Gipfel der Westlichen und der Hohen Tatra. Sie lagen zum Greifen nah.

In einer Höhe von 1.650 Metern endete der Lift und von nun an stiegen wir zu Fuß weiter auf. Es war nicht ganz einfach, denn der Kunstschnee war knochenhart und erforderte einen kräftigen Kanteneinsatz der Wanderstiefel, um nicht ins Rutschen zu kommen. Für Yady war es sehr anstrengend und die Wanderlust verflog schneller als gedacht. An der kurz unter dem Chopok-Gipfel gelegenen Berghütte war für sie definitiv Schluss mit dem Wandern. Sie wartete hier auf mich. Ich lief noch etwas den Kamm entlang in westliche Richtung und konnte so nach etwa 40 Minuten den knapp 2000 Meter hohen Dereše und auf dem Rückweg noch den Chopok besteigen. Herrliche Fernsichten und traumhafte Schneelandschaften entschädigten für die unbeständige Witterung der Vortage.

Da die Sonne ohne Pause vom Himmel schien, entschieden wir uns kurzerhand noch für eine kleine Stippvisite in der Hohen Tatra, um schöne Bilder vom Tschirmer See (Štrbské pleso) und dem fantastischen Bergpanorama zu fotografieren und die letzten Sonnenstrahlen des Tages auszunutzen.

 

Schmelzende Eiszapfen kündigen den Frühling an

Fahrt in der modernen Gondel

Schnnebedecktes Grün und im Hintergrund thront die Hohe Tatra

Der sehr einfach zu besteigende Gipfel des Chopok

Im Hintergrund mein erstes Tagesziel: Der Dereše

Der eisige Nebel hat die Pflanzen in einen Eispanzer gehüllt

Blick vom Dereše über den Hauptkamm der Niederen Tatra

Auf dem Chopok - dem zweiten Berg an diesem Tag

Traumhaftes Bergpanorama verzeiht einen mühevollen Aufstieg

Nachmittags wechseln wir in die Hohe Tatra - Štrbské pleso trägt noch sein Winterkleid

Der Frühling arbeitet sich langsam voran - Über dem Tal thront der mächtige Krivaň

Osterausflug in die Slowakei

Category: Radtour – martin – 09:39

Bereits Ende letzten Jahres entschieden sich meine Frau und ich für einen Kurzausflug in die Slowakei. Wir wählten das Osterwochenende, da man so mit wenig Urlaub eine längere Zeit unterwegs sein kann. Mit einem günstigen Flugticket starteten wir nach Wien durch. Von dort fuhren wir im Bus nach Bratislava, wo bereits ein Mietwagen auf uns wartete.

Vom Wetter her hätte es kaum schlechter sein können. Heftige Gewitterschauer erschwerten das Vorwärtskommen in erheblichem Maße und auch die Suche nach unserem Hotel in Nitra wurde dadurch nicht einfacher.

Am nächsten Morgen hatten sich die Gewitter verzogen. Wir fuhren auf der südlichen Transitroute bis Košice. Meine Frau hatte bereits große Pläne für Shopping-Ausflüge in die Fußgängerzone der größten Stadt in der Ostslowakei. Diese Pläne wurden aber sehr schnell zunichtegemacht, denn über die Ostertage hatten beinahe alle Geschäfte geschlossen – und damit hatten wir beide nicht gerechnet.

Nach einem Ruhetag in Košice fuhren wir weiter nach Liptovský Mikulaš. Unterwegs hielten wir kurz an der Zipser Burg und in Levoča, um uns dort auf dem wunderschönen Rathausplatz die Beine zu vertreten.

Der Wind nahm an diesem Tag an Intensität zu und brachte kalte Polarluft mit. Es wurde so heftig, dass sich das Spurhalten auf der Autobahn zu einem richtigen Problem entwickelte. Über den tief verschneiten Tatragipfeln waberten Schneeschauerwolken, die im weiteren Tagesverlauf auch das Tal erreichten. Die Temperatur war mittlerweile auf 0 Grad Celsius gesunken. Ein etwas ungemütlicher Osterausflug.

Das größte Burgareal Europas - die Zipser Burg

Das Burggebäude aus südöstlicher Richtung betrachtet

Der Rathausturm von Levoča

Das Stadtzentrum von Levoča

Gemälde am Rathaus 1

Gemälde am Rathaus 2

Schneeschauer verhüllen die Tatra-Gipfel

Unser ansprechendes Hotel: Vila Bianca in Liptovský Mikulaš

 

 

14. April 2012

Kuba Teil 4 – Im Westen der Insel

Category: Radtour – martin – 18:26

Mit dem Mietwagen wollten wir in diesem Jahr auch den westlichsten Teil der Karibikinsel erkunden. Es ging nach Sandino, wo die Großmutter meiner Frau lebt. Von Havanna folgten wir zunächst der Autobahn bis Pinar del Rio. Die letzten 70 Kilometer führten uns über belebte Landstraßen.

Sandino selbst wirkt auf den Besucher wie eine trostlose Stadt. Es gibt hier weder Sehenswürdigkeiten noch sonstige Dinge, die den normalen Touristen interessieren könnten. Wer hier jedoch Familie hat, kann bestens in den Alltag der kubanischen Bevölkerung eintauchen. Wo sonst gibt es Leute zu sehen, die mit halben Schweinen auf dem Rücken über die Straße laufen und dieses im Vorgarten geschickt zerlegen. Der Kontakt zur örtlichen Bevölkerung ist immer wieder spannend. Man spricht über Probleme, bekommt Geschichten erzählt oder lernt einfache Tricks kennen, die auch einem Europäer nützlich sein können. Es sind genau die Dinge, die eine Reise mit unvergessenen Erlebnissen von einem herkömmlichen Strandurlaub in der Karibik unterscheiden.

Touristisch interessant wird es erst wieder 50 Kilometer weiter westlich. Die Zivilisation endet am Strand von Maria la Gorda, einem großen Tauchrevier mit angeschlossener Hotelanlage. In der näheren Umgebung gibt es tatsächlich noch einsame und menschenleere Strände.

Besonders sehenswert ist auch die Halbinsel Guanahabibes mit dem Kap San Antonio (der westlichste Punkt der Insel). Ausgebildete Ornithologen bieten Ausflüge in unberührte Natur an, um interessante Vögel und andere seltene Tiere zu beobachten. Aus zeitlichen Gründen haben wir es dieses Mal leider nicht geschafft. Bei meinem nächsten Besuch in Kuba wird hierüber ein Bericht folgen.

Mit meiner Familie in Sandino

Ein kühle Erfrischung

Carlos beim Zerlegen einer Sau

Hibiskus vor dem Plattenbau

Am Strand von Maria la Gorda

Nahaufnahme am Strand

So sehen kubanische Kühe aus

Abendstimmung in La Fé

 

Kuba Teil 3 – Im Tal von Viñales

Category: Radtour – martin – 18:26

Das Tal von Viñales gehört für mich zu den schönsten Gegenden Kubas. Es befindet sich im Westen der Insel und gehört zur Provinz Pinar del Rio. Das Tal erstreckt sich auf einer Länge von etwa 10 Kilometer Länge und 4 Kilometer Breite und wurde im Jahre 1999 von der UNESCO zur Kulturlandschaft der Menschheit ausgezeichnet.

Ein besonderer Blickfang sind die etwas seltsam aussehenden Steinkegel. Sie bestehen aus Kalk und haben sich über viele Millionen Jahre hinweg gebildet. Das Gestein entstand vor etwa 170 Millionen Jahren und danach setzte in der Gegend eine Verkarstung ein. Das Wasser versickerte und ließ unterirdische Flüsse entstehen, die sich immer weiter in die Tiefe gruben. So entstanden zahlreiche Höhlen. Einige dieser Höhlen stürzten irgendwann ein und nur die Felskegel, die sogenannten „Mogotes“ sind stehen geblieben und habe der Landschaft diesen besonderen Reiz verliehen.

Im Tal von Viñales wird heute weitgehend Tabak angebaut. Die daraus hergestellten Zigarren sollten die besten der Welt sein. Überall im Tal wachsen die Tabakpflanzen und werden aus den mit Stroh bedeckten Hütten getrocknet. In Viñales, dem Hauptort des Tals, hat sich heute bereits eine beachtliche touristische Infrastruktur entwickelt. In vielen Häusern werden Übernachtungsplätze angeboten und der naturinteressierte Tourist kommt voll auf seine Kosten. Er kann das Tal durch Wanderungen, Pferdtouren, Kletterpartien und Ähnliches entdecken.

Tipps für eine Reise nach Viñales:

Unterkunft: Cabaña Maira y El Niño in der Straße Rafael Trejo int. 1C in Viñales (ich war selbst noch nicht da, auf Bildern sieht es sehr schön und gepflegt aus), es wird Englisch gesprochen und die Vermieter sind über die Telefonnummer +53 – 48 – 79 32 47 oder unter E-Mail oestradar@hab.uci.cu erreichbar.

Restaurant: Etwas oberhalb von Viñales liegt der für mich beste Paladar (privat geführtes Restaurant) von Kuba. Zum Preis von ca. 6,50 € bekommt man ein fantastisches und sehr reichhaltiges Menü (Tagessuppe, Hauptspeise mit Fleisch oder Langusten und Früchte als Nachspeise). Zum Essen werden Salat, Gemüse und wechselnde Reisvariationen gereicht. Der Ausblick von den Terrassen ist einfach traumhaft. Das Restaurant befindet sich in unmittelbarer Nähe des Tourismus- und Naturpark-Informationszentrums. Dort kann man seinen Mietwagen abstellen und etwa 100 Meter leicht bergauf laufen. Die Gaststätte liegt rechts vom Weg und bietet den schönsten Blick auf die Kalksteinkegel im Viñalestal. Die Bedienung spricht auch Englisch.

Das Tal von Viñales

Hier wächst angeblich der beste Tabak der Welt

Das Personal von unserem Lieblingsrestaurant

Leckeres Essen mit traumhaften Ausblick

Rote Erde im Tal von Viñales

Eine buntbemalte Felswand

Überall interessante Pflanzen am Wegesrand

Jasmin verströmt einen betörenden Duft

 

Kuba Teil 2 – Gute Fahrräder, schlechte Fahrräder

Category: Radtour – martin – 18:25

Als „Königin der Revolution“ hat der ehemalige kubanische Staatschef Fidel Castro einmal das Fahrrad genannt. Der Grund hierfür liegt klar auf der Hand. Mit diesem Fortbewegungsmittel kann sich eigentlich jedermann ohne große Kosten und Mühen fortbewegen – und das galt auch während der großen Wirtschaftskrise in den 90ern, in denen der öffentliche Personenverkehr beinahe bis zum Erliegen kam.

Meines Erachtens gilt diese These auch heute noch fort und ist problemlos auch auf unser Land zu übertragen. Während die Benzinpreise in unermessliche Höhen steigen, kostet die Fortbewegung auf dem Fahrrad (von der Anschaffung und Reparaturen einmal abgesehen) lediglich Muskelkraft und nutzt neben der körperlichen Ertüchtigung so vor allem der Umwelt.

Obwohl sich die Wirtschaftslage in Kuba mittlerweile deutlich verbessert hat und auch der öffentliche Personennahverkehr wieder vernünftig funktioniert, sieht man vor allem auf dem Land sehr viele Radler. Sie sind in der Regel mit alten Drahteseln aus chinesischer Produktion unterwegs. In Deutschland würden wohl der TÜV und die Polizei sämtliche Räder aus dem Verkehr ziehen. Die Sicherheitsmängel sind vielseitig. Die Bremsen funktionieren (wenn überhaupt vorhanden) nur leidlich, Reflektoren fehlen grundsätzlich fast immer und ein normales Rad verfügt niemals über eine Lichtanlage. Für die Kubaner ist das aber egal. Sie kommen so auf dem Land meist problemlos von einem Ort zum anderen. Die Autofahrer sind hierüber nicht immer glücklich, denn die Radler (von mir liebevoll Berufspendler genannt) bewegen sich meist sehr wackelig und an Anstiegen eher in einer Art Pendelbewegung langsam nach oben. Hier ist also besondere Vorsicht geboten und vor allem nachts muss der Autofahrer höllisch aufpassen, dass er niemanden übersieht.

In diesem Jahr durfte ich wieder einmal eine Runde auf einem kubanischen Fahrrad drehen. Liudaymi lieh mir dafür ihr Fortbewegungsmittel aus. Der Lenker stand schief, es gab keine Bremse und die Reifen waren zu 100 % abgefahren (wie viele platte Reifen hat sie wohl??? :-( ). Es war ein netter Spaß. Große Distanzen sind mit diesem Gefährt aber gewiss nicht zurückzulegen.

Der aufmerksame Tourist stößt bei einer Reise durch Kuba immer wieder auf Reiseradler aus allen Teilen dieser Welt und somit auch auf Fahrräder der Spitzenklasse. Wir trafen Rainer aus Griesheim bei Darmstadt, der die Insel innerhalb von 6 Wochen komplett mit seinem Faltrad erkundete. Die Vorteile gegenüber dem Reisebus oder Mietwagen liegen klar auf der Hand. Rainer konnte so die Natur in vollen Zügen genießen und auch den Kontakt zur Bevölkerung aufnehmen. Mit dem Fahrrad kann man einfach überall anhalten und sieht so auch besondere Orte, die dem schnell reisenden Touristen einfach gar nicht erst auffallen.

Auch mir könnte eine solche Reise mit dem Fahrrad durch Kuba gefallen. Wer weiß, ob mein Reiserad in nicht allzu ferner Zukunft auch auf den Straßen und Wegen der Karibikinsel unterwegs ist.

Das Fahrrad von Liudaymi

Kein Profil auf den Reifen, keine Bremsen und, und, und....

Auch ich drehe ein paar Runden mit dem Rad

Ein umfunktioniertes BMX-Rad mit guten Schwalbe-Reifen

Ein vollbepacktes Reise-Faltrad der Spitzenklasse

Rainer on Tour

Kuba Teil 1 – Havanna

Category: Radtour – martin – 18:24

Im Februar dieses Jahres war es wieder einmal an der Zeit, nach Kuba zu fliegen. Gemeinsam mit meiner Frau machten wir uns auf nach Havanna, die mit ca. 2,1 Mio. Einwohnern drittgrößte Karibikmetropole und besuchten dort unsere Familie und natürlich auch Freunde.

Das Stadtbild von Havanna hat sich in den letzten Jahren merklich verschönert. So wurden bereits viele Gebäude in der Altstadt restauriert und laden jetzt zum gemütlichen Stadtbummel ein. Sicherlich werden noch viele Jahre vergehen, bis alle Arbeiten abgeschlossen sind. Dann kann sich wohl Havanna mit Recht als „Perle der Karibik“ bezeichnen.

Eine kleine Auswahl an Bildern aus der Altstadt sind hier zu sehen.

Die Hafeneinfahrt von Havanna

Blick auf die Skyline von Havanna

Am Parque Central

Das Denkmal von José Martí im Parque Central

Das Theater von Havanna

Paseo de Martí oder einfach kurz der "Prado"

 

4. März 2012

Eiszeit am Untermain

Category: Radtour – martin – 01:05

Im letzten Jahr gab es auf meiner Internetseite Bilder vom Hochwasser im Januar zu sehen. In dieser Wintersaison stelle ich ein paar Fotoimpressionen aus den Kältewochen ein.

Einige Bilder entstanden unter größerer Anstrengung. Zur Einstellung der Kamera musste ich immer die Handschuhe ausziehen und von Minute zu Minute wurde es doch immer kälter. Bei – 8 Grad und starkem Ostwind war das nicht immer sehr angenehm ;-) .

Sonne, Eis und etwas Schnee

Der Untermain in der Höhe von Kelsterbach

Eisschollen in der Höhe von Griesheim

Komplett gefrorener Main

Starke Vereisung im Oberwasser der Schleuse Frankfurt-Griesheim

Die Skyline mit ein paar Eisschollen

Sturm, eisige Kälte und ein klarer Blick auf die Hochhäuser

Das Heizkraftwerk im letzten Licht... und die Finger fallen fast ab ;-)

 

 

Impressionen aus der Luft

Category: Radtour – martin – 00:49

Im Rahmen einer Dienstreise musste ich Anfang Januar mit dem Flugzeug von Frankfurt nach Berlin fliegen. Bereits kurz nach dem Start dämmerte es von Osten her, und die Fluggäste kamen in den Genuss einer fantastischen Dämmerungserscheinung. Leider setzten wir viel zu früh zur Landung an, sodass uns der Sonnenaufgang nicht vergönnt war.

In Berlin war es den ganzen Tag über sehr trübe- und zeitweise regnete es sogar leicht. Kein Wetter, um zu fotografieren. So war ich auch nicht darauf vorbereitet, als mir während eines Telefongesprächs ein Fuchs vor die Füße lief und kurz darauf im Garten der italienischen Botschaft verschwand.

Der Rückflug folgte bereits am frühen Nachmittag. Kurz nach dem Start wurde der Blick auf die Stratuswolkendecke frei, die mich wieder zum Fotografieren einlud. In der Höhe von Fulda lockerte der Himmel plötzlich auf und im Endanflug auf Frankfurt kam sogar die Sonne heraus. Es hätte nicht besser sein können. Kurz vor der Landung auf der neuen Nordwestbahn konnte ich herrliche Fotos von der Frankfurter Skyline schießen.

Erste Morgendämmerung auf dem Flug von Frankfurt a. M. nach Berlin

Eine fabelhafte Dämmerungserscheinung (hier über Leipzig)

Typische Bewölkung für die Winterzeit

Stratuswolken über Erfurt

Kurz hinter Fulda reißt die Wolkendecke auf

Im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen

 

Für mich der einzige Nutzen der neuen Landebahn: Tolle Fotoposition bei Westwind

Wieder zurück in Frankfurt am Main

 

 

27. Februar 2012

Los colores del otoño – Die Farben des Herbstes

Category: Radtour – martin – 20:28

An dieser Stelle möchte ich noch ein paar Herbstimpressionen zeigen. Aus zeitlichen Gründen ist es mit dem Einstellen auf der Internetseite doch schon Spätwinter geworden.

Vieler Worte bedarf es hierfür natürlich nicht. Die Fotos stammen alle vom Main und wurden im Stadtgebiet von Bamberg und Frankfurt am Main fotografiert. Also einfach nur genießen und sich schon jetzt auf den in Kürze folgenden Frühling freuen.

Herbstliches Bamberg

Category: Radtour – martin – 20:27

Über Bamberg möchte ich nicht zu viel schreiben. Die Stadt mit ihren 70.000 Einwohnern liegt am Main und an der Regnitz und zählt zur Region Oberfranken. Der Stadtkern ist noch nahezu vollständig erhalten und so verwundert es nicht, dass die UNESCO Bamberg bereits im Jahr 1993 zum Weltkulturerbe ernannte. Die unten gezeigten Bilder sprechen wohl für sich.

Bamberg hat zumindest meines Erachtens die schönste Bierkultur in Deutschland. Von ehemals 68 Brauereien gibt es heute noch 8 Braustätten, die fantastisches Bier herstellen. Als besondere Spezialität zählt beispielsweise das „U“ (ein ungespundetes, unfiltriertes Bier – z. B. von Mahr-Bräu) oder das berühmte und mit Rauchmalz gebraute Rauchbier (z. B. Brauerei Spezial). Das Letztere ist allerdings gewöhnungsbedürftig und kann nicht jeden begeistern (mich schon ;-) ).

Anbei noch ein paar Tipps für einen Besuch in Bamberg (nur eine kleine Auswahl!!!):

Allgemeine Informationen: www.bamberg.info

Hausbrauerei in Bamberg: www.ambraeusianum.de (leckere Speisen und fantastisches selbst gebrautes Bier)

Ältestes Gasthaus in Bamberg: www.sternla.de (leckere Speisen und Fassbier von mehreren Brauereien aus der Umgebung – an dieser Stelle geht mein Dank an Casey, Laura und Sabrina für den schönen Nachmittag, den wir bei Euch im Gasthaus verbringen durften)

Übernachtung im Brauereigasthof: www.faessla.de (Bier trinken und im gleichen Haus schlafen, in der Nähe vom Bahnhof, auf jeden Fall empfehlenswert)

Bierspezialität in Bamberg: www.brauerei-spezial.de (für mich ein Bier mit einem einzigartigen Charakter, auch hier kann man übernachten und sein Fahrrad in der Hausgarage sicher abstellen, direkt gegenüber dem Brauereigasthof Fässla – die Zimmer habe ich aber selbst noch nicht getestet)

Übernachtung in Bamberg: www.hotel-am-blumenhaus.de (sehr sauberes und empfehlenswertes Hotel in Toplage, sehr freundliches Personal, unbedingt empfehlenswert)

Größtes Stadtfest in Bamberg: www.sandkerwa.de (ich war noch nicht da, aber jeder Bamberger spricht davon, am letzten Wochenende im August, Hotels sind jetzt schon fast alle ausgebucht)

Die Bamberger Spezial Brauerei

Historisches Schild in der Innenstadt

 

Klein-Venedig am linken Regnitzarm

Herrliche Fassadenmalerei am Alten Rathaus

 

Das Tor an der Unteren Brücke

Altes Rathaus im herbstlichen Licht

 

Die Hausbrauerei in der Dominikanerstraße

Kloster St. Michael

 

Blick vom Michaelsberg auf Bamberg

Zum Wohl! Ein Sternla-Lager der Brauerei Keesmann